Frohes Neues Jahr 2020!

Darin schließen wir ausdrücklich die vielen Menschen ein, die weltweit unter Krieg, Vertreibung leiden und ein Leben unter unsagbar schlechten Bedingungen führen müssen.

Wir sitzen hier in unseren warmen Häusern, haben in der Regel genug Nahrung und unseren Frieden. Es gibt Menschen, die sich erdreisten, das Verhalten von Menschen in größter Not zu kritisieren, weil diese versuchen, sich und ihre Familie in Sicherheit zu bringen. Es sind doch nicht die Flüchtlinge selbst die Ursache für ihr Leid. Wir sollten konsequent diejenigen anklagen und bloßstellen, die Elend über die Menschen bringen und sich daran auch noch bereichern.

Europa ist ein wichtiger Baustein für unsere Zukunft. Nur ein wirtschaftlich, sozial, kulturell, ökologisch starkes Europa kann zukünftig  im globalen Gefüge der Machtblöcke positiven Einfluss ausüben. Wir müssen für den Rest der Welt ein positives Beispiel dafür abgeben, dass Staaten, die früher Krieg mit Millionen Toten gegeneinander geführt haben, heute brüderlich Seite an Seite    für eine gute Zukunft arbeiten und wir davon mehr Vorteile als Nachteile haben.

Die teilweise schlimmen Auswüchse kolonialer Expansion über den gesamten Erdball durch europäische Staaten sollten wir umkehren in einen gerechten Handel auf Augenhöhe mit allen Partnern. Produkte, die auf Ausbeutung von Menschen oder Ressourcen beruhen, müssen weltweit vom Markt verschwinden.

Sauberes Wasser, gesunde Nahrung, ausreichende medizinische Versorgung, Bildung und das Recht auf menschenwürdiges Wohnen und Leben muss ein für alle Menschen verbindlich eingeführtes Menschenrecht werden. Die Ökobilanz in der Energieerzeugung muss durchgreifend optimiert werden: Die Sonne schickt uns 1000 mal mehr Energie auf die Erde als wir benötigen.

Wohlstand für alle statt Reichtum für wenige könnte einen Weg in eine gute Zukunft darstellen. Nur wenn es uns gelingt, für unsere Nachfahren die Weichen richtig zu stellen, werden wir eines Tages segensreichen Frieden und Zufriedenheit statt zerstörerischer Kriege und millionenfaches Leid unschuldiger Menschen, unter ihnen viele Kinder, erleben können.

In diesem Sinne appelliere ich an uns alle, statt kriegsähnlicher Böllerei an Silvester mit viel schädlichem Feinstaub für uns alle, die Zeit für Nachdenklichkeit und das Finden guter Ideen zu nutzen, die uns helfen, die Welt vielleicht nur um ein winziges Stück zu verbessern.

Erste Schule in Göttingen bietet „Feuerwehr“ als Wahlpflichtfach an

Vor wenigen Monaten reichte unsere Kreistagsgruppe SPD/Grüne/FWLG den Antrag auf ein „Schulfach Feuerwehr“ ein. Nun bietet die Geschwister Scholl Gesamtschule in Göttingen als erste Schule das Wahlpflichtfach Feuerwehr an. Dadurch sollen mehr Jugendliche für die Freiwillige Feuerwehr begeistert werden. Insgesamt 16 Schüler nehmen das Angebot der Schule wahr und machen nun die Truppmannausbildung 1. Der Andrang auf das Wahlpflichtfach war groß. Insgesamt 40 Schülerinnen und Schüler hatten das Fach gewählt. Da aber vorerst nur 16 Plätze vorhanden sind, musste zwischen den Schülern gelost werden.

Mehr Infos zu dem neuen Wahlpflichtkurs-Angebot in Göttingen finden sie unter folgendem Link https://www.ndr.de/feuerwehr3430.html

Neue Tarife für den ÖPNV im Landkreis werden konkreter

Busfahren soll wieder attraktiv werden. Dadurch sollen die Regionen gestärkt und die Umwelt entlastet werden. Mit dem Schnellbus zwischen Duderstadt und Göttingen wurde ein erster Schritt getan, um die Regionen stärker zu vernetzen. Als nächster Schritt soll die Tarifstruktur überarbeitet werden. Während des Kreisausschuss für Verkehr, Bauen und Planen wurden verschiedene Szenarien diskutiert und erste Kostenrechnungen durchgesetzt. Favorisiert wird die Idee des 5 € Tickets als Maximum für eine Einzelfahrt und ein Sozialtarif.

Online Beitrag im Harz Kurier, 22.05.19

Kreistagsgruppe appelliert für Insektenschutz

In der vergangenen Woche hat die Kreistagsgruppe SPD/Grüne/FWLG dem Umweltausschuss einen Text vorgelegt, in dem die Verwaltung des Landkreises aufgefordert wird, kreiseigene Flächen insektenfreundlicher zu gestalten. Außerdem sollen auf der Homepage des Landkreises nützliche Tipps hochgeladen werden, damit auch die Bürgerinnen und Bürger ihre Gärten insektenfreundlicher gestalten können.

Online Beitrag im Göttinger Tageblatt, 16.5.19

Ortsrat in Duderstadt stimmt Neugestaltung des ZOB zu

Nachdem die WDB und Grünen vermehrt Druck ausgeübt hatten, wurde das Projekt für die Neugestaltung des ZOB wieder in Angriff genommen. Nach Verhandlungen im Ortsrat und Stadtentwicklungsausschuss entschied man sich für einen der Entwürfe und will bis Ende Mai den Förderantrag stellen.

„Der überarbeitete Entwurf –Planungsvariante 5 – findet unsere Zustimmung, da er eine sinnvolle Weiterentwicklung auf Grundlage der bisherigen Planung und der eingebrachten Vorschläge darstellt. Nach unserer Meinung ist eine der wichtigsten Veränderungen gegenüber dem bisherigen ZOB die Schaffung eines festen Gebäudes, sodass die Busnutzer geschützt vor Witterungseinflüssen die Abfahrt ihrer Busse abwarten könnten. Schnelles WLAN, saubere Toiletten, ein kleines Kioskangebot während der Fahrzeiten stärkt zugleich durch personelle Präsenz das Gefühl von Sicherheit. Fahrradboxen für E-Bikes von Touristen und Auspendlern sind genauso notwendig wie einfache Fahrradbügel. Es sollte geprüft werden, ob es Fassadenbehänge gibt, die über Photovoltaikstrom erzeugen, mit dessen Hilfe man das Gebäude energetisch möglichst ausgeglichen betreiben kann. Ergänzend kann eine Fassadenbegrünung helfen, die CO2 Bilanz zu verbessern und das Gebäude harmonisch vor der historischen Stadtsilhouette zu integrieren. Sicher gibt es noch viele weitere gute Ideen auf Seiten der Bürger, die wir gern an die Planer weiterreichen“, kommentiert Lothar Dinges, Fraktionsvorsitzender der WDB.

Neugestaltung des ZOB in Duderstadt

In Duderstadt wird aktuell über die Umgestaltung des Zentralen Omnibusbahnhofs (ZOB) diskutiert. Für die Neugestaltung gibt es insgesamt vier Vorschläge in der engeren Auswahl. Bis zum 31. Mai soll nun eine Entscheidung getroffen werden, damit die Frist für den Förderantrag eingehalten werden kann. Lothar Dinges, Fraktionsvorsitzender der FWLG und Sprecher der WDB, erläuterte in diesem Zusammenhang einen Antrag, der von der WDB eingereicht wurde. Der vorhandene Platz solle sinnvoll genutzt werden und den Menschen soll der Aufenthalt im ZOB so angenehm wie möglich gemacht werden, um den Nahverkehr als attraktive Alternative zu präsentieren.

Online Beitrag im Göttinger Tageblatt, 07.03.19

Der komplette Antrag zum Nachlesen:

2019 01 16 Busbahnhof

 

 

Göttinger Max-Planck-Forscher testen – Zweiter Teil der Projektphase: EcoBus fährt nun zur Probe im Harzer Land

Eco-Bus ist weit mehr als nur ein Fahrzeug. Das intelligente Verkehrskonzept, das weltweit auf Interesse stößt, startet in seine zweite Pilotphase.
Die Forscher des Göttinger Max-Planck-Institutes für Dynamik und Selbstorganisation (MPIDS) entwickeln es – und schicken Kleinbusse durch ländliche Regionen, anlässlich der Domfestspiele erst in Bad Gandersheim und Kalefeld, jetzt im Harz. Mit Birgit Honé und Bernd Althusmann gaben am Freitag zwei Landesminister in Clausthal-Zellerfeld den Startschuss zur Phase 2.

Online-Beitrag in der HNA Göttingen  vom Montag, 13. August 2018