Günstige Bustickets mit Ehrenamtskarte

Menschen, die im Land Niedersachen über drei Jahre fünf Stunden pro Woche ehrenamtlich tätig sind, können eine „Ehrenamtskarte“ erwerben und erhalten so Vergünstigungen in vielen Betrieben. Unsere Mehrheitsgruppe setzt sich nun dafür ein, dass mit der Ehrenamtskarte auch der ÖPNV günstiger wird. So soll das Jahresticket im Verbundsraum deutlich erschwinglicher werden. Damit würde der Landkreis Göttingen beispielhaft als erster in Niedersachen eine solche Vergünstigung einführen.

Online Beitrag Göttinger Tageblatt, 15.07.21

Kreistag will mehr Kulturtourismus

Der Landkreis Göttingen soll mit seinen geschichtsträchtigen Orten attraktiver für Touristen werden. Dafür legt unsere Mehrheitsgruppe einen Antrag vor. Mithilfe eines Gutachtens soll der aktuelle Kulturtourismus auf den Prüfstand gestellt werden. Unser Fraktionsvorsitzender Lothar Dinges merkt dazu an: ,, Die Vielfältigkeit im Landkreis ist beispielhaft. Man findet Kultur auf Schritt und tritt. Die Kunst ist es jetzt, Touristen aus ganz Deutschland hellhörig werden zu lassen wenn sie vom Landkreis Göttingen lesen.

Tausche Bildung gegen Wohnen

Aktuell wird unserer Gruppenantrag“ Tausche Bildung gegen Wohnen “ im Sozialausschuss beraten. Durch diesen Antrag sollen Kindern zwischen 6 und 14 Jahren eine besondere Lernförderung erhalten. Die Kindern sollen in kleinen Gruppen mit Lernpaten in einem sicheren Umfeld gemeinsam lernen und spielen können. Für die Lernpaten soll im Austausch eine kostenfreie Gemeinschaftsunterbringung zur Verfügung stehen.

Online Beitrag, Göttinger Tageblatt 13.04.2021

Corona-Impfungen „Stärker auf Hausärzte setzen“

Unsere Kreistagsabgeordnete Ingrid Rüngeling setzt sich klar für die Corona-Impfung beim Haus- bzw. Landarzt ein. Dass es die Hausärzte können, beweisen sie alljährlich bei den Grippeschutzimpfungen.
Das System ist einschließlich der Zulieferung des Impfstoffes eingespielt und würde uns ermöglichen – je nach Verfügbarkeit eines geeigneten Impfstoffes für die jeweiligen Alters- bzw. Risikogruppen, große Zahlen Impfungen in kurzer Zeit durchzuführen.
Der Weg zum Hausarzt ist für fast alle Beteiligten viel vertrauter und leichter als in ein unbekanntes Impfzentrum mit weiter Anfahrt.
Dieses gilt für ältere Menschen und ganz besonders für ältere ohne eigenes Fahrzeug.
Schon jetzt müssen wir dafür Vorsorge treffen, dass jede zur Verfügung stehende Dosis geeigneter Impfstoff umgehend zum Einsatz kommen kann, damit es nicht dazu kommen kann, dass die Impfkapazitäten der Impfzentren kleiner sind als die Menge des zur Verfügung stehenden Impfstoffes.

Ausgewogene Ernährung für Schüler*innen im Landkreis Göttingen

Unsere Mehrheitsgruppe aus SPD, Grünen und Freien Wählern möchte die Verpflegungssituation in den Mensen der Ganztagsschulen in Trägerschaft des Landkreises Göttingen für alle Schüler*innen verbessern. Im Nachtragshaushalt 2021 stehen dafür 30.000 Euro für die Umsetzung eines zeitgemäßen und an die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen angepassten Verpflegungskonzeptes bereit. In Kooperation mit der Uni Gießen soll nach Ostern in den Schulen mithilfe von erarbeiteten Fragebögen die Verpflegungssituation, aber auch die Wünsche und Ideen der Schüler*innen in den allgemeinbildenden Schulen des Schulträgers Landkreis Göttingen erfragt werden.

Mehr Infos zu dem Projekt finden Sie unter Kreistag/Anträge!

Unterstützung für Schulen in Duderstadt

Der Göttinger Kreistag und die Landkreis Verwaltung haben in der vergangenen Woche einen für Duderstadt sehr wichtigen Beschluss gefasst: für knapp 20 Millionen € wird am Schulzentrum auf der Klappe ein Anbau erstellt, der es ermöglicht, alle Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums zukünftig an einem Standort zu beschulen.
Damit fällt der Schulstandort Astrid Lindgren Schule demnächst komplett weg und erstmals seit langer Zeit können Schülerinnen und Schüler im gemeinsamen Schulzentrum mit der Realschule ohne Pavillons und ohne weite Wege beschult werden.

Einen sehr großen Fortschritt wird dieser Beschluss des Landkreises aber besonders für die Schülerinnen und Schüler der Abteilung Geistige Entwicklung der Pestalozzi-Schule darstellen, die zur Zeit noch in einem nicht mehr zeitgemäßen Gebäude am Euzenberg unterrichtet werden. Es ist einen großer Schritt hin zur Integration und Inklusion, wenn diese Schülerinnen und Schüler nicht mehr weit ab vom Geschehen zur Schule gehen müssen, sondern am gleichen Schulstandortmit anderen Schülerinnen und Schülern lernen dürfen.
Die durch den Anbau weitgehende Bündelung der Sek. 1 Schulstandorte auf der Klappe ist zukunftsorientiert, weil damit ohne wesentliche Investitionen bei Bedarf auch weitergehende pädagogische Konzepte umzusetzen sind.
Die nächsten Jahre werden zeigen, ob der Wegfall von katholischer IGS, Hauptschule und ab 2028 der Förderschule Schwerpunkt  Lernen durch die verbleibenden Schulen aufgefangen werden kann. Bislang konnten diese Schulen mit ihren Konzepten Schülerinnen und Schülern mit besonderen pädagogischen Ansprüchen gerecht werden. Werden die verbleibenden Schulen diese Lücke nicht füllen können, besteht dringender Handlungsbedarf.
Schon jetzt zeichnet sich in der pädagogischen Forschung ab, dass Lernkonzepte der Zukunft sich erheblich verändern müssen, um die Lernpotentiale bei allen Schüler*innen sinnvoll zu nutzen.