Südharzstrecke: Fahrplanänderung gerät zum Schildbürgerstreich

Harz-Weser-Netz: Erneut alle zwei Stunden Zugausfälle ohne vorherige Fahrgastinformation – Initiative fordert endlich verlässlichen Ersatzfahrplan. Aus dem aktuellen Newsletter von Freitag, 20. Juli 2018 der Initiative „Höchste Eisenbahn für den Südharz“; v.i.S.d.P.: Burkhard Breme
Auch heute (20.07.2018) mussten sich die Fahrgäste – ähnlich wie in den letzten Wochen – erneut mit „plötzlichen“ Zugausfällen abfinden. Am Freitagnachmittag starteten keine durchgehenden Züge von Göttingen in den Südharz. Während bei den ersten Zugausfällen vor einigen Monaten noch Lügen durch den Bahnpressesprecher bezüglich der Ursachen der Zugausfälle verbreitet wurden, zeigte sich DB Regio Niedersachsen in den vergangenen Wochen bei Twitter etwas wahrheitsliebender und wies auf die angespannte Lokführersituation hin. Aber auch diese Informationsquelle ist mittlerweile versiegt. Von den heutigen Zugausfällen wurde nichts erwähnt. Allerdings wurden im Südharz bei 30 Grad Hitze mindestens 30 Jahre alte SEV Busse in Richtung Nordhausen gesichtet. Der Sprecher der Initiative Burkhard Breme fordert endlich einen verlässlichen Ersatzfahrplan und fragt sich, warum dies beim Lokführerstreik von einen auf den anderen Tag möglich war und jetzt abgelehnt wird.

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